Ängste abbauen – Entscheidungen treffen

Sehr oft haben wir Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen. Es stellt sich somit die Frage, ob es überhaupt eine richtige bzw. eine falsche Entscheidung gibt. Was bedeutet in diesem Zusammenhang richtig oder falsch? Es steckt meist die Angst dahinter, bei einer falschen Entscheidung bestraft zu werden oder Ablehnung zu erfahren. Auch Nachteile in beruflicher, persönlicher oder finanzieller Hinsicht werden befürchtet. Viele Menschen reagieren sogar mit körperlichen Symptomen wie Schweißausbrüchen oder Magenkrämpfen. Auch Schlaflosigkeit ist ein häufiges Symptom, da ständig die Gedanken kreisen und die Angst vor einer Fehlentscheidung groß ist. Wenn wir Angst vor Entscheidungen haben, kann es sein, dass wir in der Vergangenheit schon einmal eine solche Ablehnung erfahren haben. Dies kann sich im Unterbewusstsein verankert haben. Wir haben gelernt, Entscheidungen zu treffen ist verknüpft mit Ablehnung. Das kann das soziale Umfeld betreffen. Insbesondere Menschen, die es gewohnt sind, anderen alles recht machen zu wollen, haben häufig Angst vor Entscheidungen, die von ihrem Umfeld eventuell nicht unterstützt werden.

Es geht darum, sich diesen Ängsten zu stellen und nach und nach aus der Komfortzone zu treten. Sobald wir uns unseren Ängsten stellen, befinden wir uns in der Wachstumsphase und unsere Persönlichkeit entwickelt sich weiter. Selbst hinter den großen Ängsten kann sich ein Schatz verbergen. Nämlich die Erfüllung unserer Träume. Doch oft ist es so, dass wir uns nicht damit auseinandersetzen wollen. Es kann sehr schmerzhaft sein. Es bedeutet Arbeit, Ausdauer und Mut, sich seinen Ängsten zu stellen. Wie glücklich würden wir uns fühlen und welche neue Welt würde sich uns damit eröffnen?

Fragen wir uns doch einmal:

Was würden wir tun, wenn wir keine Angst hätten?

Wenn es zu neuen Situationen kommt, werden wir es ziemlich sicher immer mit der Angst zu tun bekommen – schließlich treten wir an den Rand des uns Bekannten, an den Rand der Komfortzone. Doch wenn es nicht okay ist, Angst zu fühlen, dann werden wir kaum inder Lage sein, etwas an der Situation zu ändern. Wir bleiben ein Spielball der äußeren Umstände. Was wäre also, wenn wir eine neue Entscheidung treffen? Eine Entscheidung, die lautet: „Es ist okay, Angst zu fühlen.“ Du brauchst sie nicht vermeiden, sondern kannst sie gezielt nutzen, neue Wege zu gehen. Das eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten. Wir fürchten uns davor, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und bewundern diejenigen, die das tun. Diejenigen, die alles zurücklassen, um eine Weltreise zu machen, diejenigen, die ihren Job kündigen, um ihren Träumen nachzugehen.

Die Frage, die wir uns alle stellen müssen,ist: Bin ich wirklich der Mensch, der ich sein will?

Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen bedeutet, Entscheidungen zu treffen, die uns auf den Weg bringen; auch mit einer gewissen Angst, die vollkommen normal und menschlich ist.

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